Unser Jahr 2026 begann mit ein paar erholsamen freien Tagen in
einem unserer Lieblingsorte in Kambodscha - Battambang. Gleich am
1. Januar, Morgens machten wir gemeinsam Sport auf dem öffentlichen
Spielplatz und den Sportgeräten dort und beteten wir auch für das neue Jahr.
Auch die Fahrt mit der Bambusbahn und Catan spielen im
Sonnenuntergang auf der Dachterrasse unseres Hotels, durfte nicht fehlen.
Wie schön alles noch einmal bewusst, zum letzten Mal erleben und machen zu können.
Das erste Mal dagegen fuhren wir einen Tag in die drei Stunden entfernten
Cardamonberge und besuchten unter anderem die höchste Brücke
Kambodschas.
Mit neuer Kraft kehrten wir nach Siem Reap zurück und
starteten wieder zurück in den Alltag.
Lena hatte es im Januar faustdick hinter den Ohren. Sie log Mama zweimal
an und spielte mit ihrer Cousine, die zu Besuch kam, ihren ersten
Streich. Sie versteckten sich beide in der Abstellkammer und
zerpflückten eine weiße Styropoplatte in hunderte kleine Teile.
Sie kann
aber auch zuckersüß sein und bringt uns oft zum Lachen. Sie sagt zum
Beispiel immer "Übenschwimmen" statt "schwimmen üben", obwohl wir sie
schon sehr oft korrigiert haben. Außerdem sagte sie, als sie mit Papa zu
Hause war: "Ach, ist das Leben schön!" Als Papa nachfragte: "Was hast du
gesagt?", antwortete sie nur: "Ich habe mit Gott geredet." 😄😍
Außerdem
kam sie, nachdem sie Hände und Gesicht nach dem Mittagessen gewaschen
hatte, zu Papa und fragte: "Ist irgendwo nix mehr?" (Für: Ist noch
irgendwo etwas?) 😄
Eines Morgens als Lena noch am Frühstückstisch sitzt
und Papa schon Sachen wegräumt, sagte Lena: "Es ist spannend und
langweilig." Papa: "Was ist spannend und langweilig?" Lena: "Na mein
Leben ist spannend und langweilig!" 😄
Ihre Kuscheltierkatze ist gerade
ihr Lieblingsspielzeug. Sie bekommt von ihr ganz oft einen
Katzenklettsicker angeklebt - den "Supersticker" - für "die beste Katzi" oder "Superkatzi".
Mia war in diesem Monat viel übel, weil unser Auszug aus unserem Haus
kurz bevor stand und der Umzug in eine Wohnung. Der innerliche Stress
wirkt sich bei ihr oft durch Übelkeit aus. Als es ganz schlimm war
weinte sie und bat darum kuscheln zu dürfen.
Wir waren als Familie ziemlich gestresst und haben oft nicht liebevoll
miteinander geredet. Gemeinsam mit Mama haben Lena und Mia deshalb ein
Bild für den Kühlschrank gebastelt mit dem Wort "Freundlichkeit".
Daraufhin sagte Mia: "Es wirkt schon. Immer wenn ich es anschaue, dann
wird mein Herz ganz weit."
Sie war total stolz, als sie eine Auszeichnung von der Schule erhielt und "Star des Monats" ihrer Klasse wurde dafür, dass sie anderen immer freundlich und mit Respekt begegnet und sich um andere kümmert. Sie hat auch einen tollen Brief an Gott geschrieben.
Sie war total stolz, als sie eine Auszeichnung von der Schule erhielt und "Star des Monats" ihrer Klasse wurde dafür, dass sie anderen immer freundlich und mit Respekt begegnet und sich um andere kümmert. Sie hat auch einen tollen Brief an Gott geschrieben.
Zoe hatte viel Spaß daran, das vogtländische Lied "Wenn is Rachermannel
nabelt" und die deutsche Hymne zu lernen. In der Schule liebt sie es nun
mit ihren Klassenkameraden Fußball zu spielen.
Unsere Fensterfront war im Januar total voll behängt mit allen
Weihnachtsbasteleien, die die drei hergestellt hatten. Außerdem konnten
sie zu dritt stundenlang "Freundinnen spielen" und haben die tollsten
Abendteuer in ihrer Fantasie miteinander erlebt. Gemeinsam haben wir
angefangen für Deutschland Legosets wieder fertig zusammen zu stellen
und kurz vor unserem Auszug haben die Mädels noch einmal ein Cafe zum
Frühstücken in unserem Hof eröffnet.
Zu Weihnachten hatte uns eine Freundin geschenkt mit uns einen
Ausflug zu den Ratten zu machen, die einer Organisation beim Entminen von Land helfen. Auch waren wir zu zwei Geburtstagsfeiern an den Wakepark
eingeladen.
Außerdem haben wir noch einmal eine 12km lange Fahrradtour in Angkor Wat gemacht, bevor es zu heiß dafür wird.
Beim Teamausflug zum Schmetterlingsparadies konnten wir viele Tiere bewundern.
Und dann kamen zwei Onkels, eine Tante, eine Cousine und ein Cousin zu
Besuch. Die Mädels haben die Zeit sehr genossen. Besonders Lena hat uns
überrascht damit, dass sie mit ihrer Cousine stundenlang selig spielen
konnte und dabei sehr viel redete. Die vielen schönen
Dinge, die wir mit ihnen erlebt haben, werden wir im Herze tragen.
Und dann kam der Februar und damit die Aufgabe in eine Wohnung
umzuziehen und unser Haus leer zu räumen. Wie wir das bewältigt haben, könnt ihr im nächsten Blogeintrag lesen.




































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