Mittwoch, 4. Februar 2026

Das letzte Weihnachten in Kambodscha

Dezember ist ein schöner Monat in Kambodscha. Es ist angenehm kühl, überall weihnachtet es und Zoe und Mia haben drei Wochen Schulferien. 
 
Lena hat unglaublich viele "Hütten" für sich und ihre Kuscheltiere gebaut. Tiere aller Art machen sie glücklich. 
 
 
 
 
 
 
Mia hat das erste Drittel des Schuljahres gut gemeistert. Nur in Mathe müssen wir investieren. Mit der deutschen Fernschule hat sie den Schreibschriftkurs abgeschlossen. Nun muss sie weiterhin Schreibschrift schreiben, um darin geübter zu werden. Außerdem geht es nun weiter mit deutscher Rechtschreibung im Deutschunterricht. In der Schule hier vor Ort hat sie ein "Riesenrad" gebaut. 
 
 
 
 
 
Zoe freut sich eine beste Freundin zu haben. Sie heißt Mia. Ihr Papa kommt aus Norwegen und ihre Mama aus Australien. Auch Zoe hat das erste Drittel des Schuljahres gut gemeistert und auch sie muss weiterhin besonders in Mathe investieren. Auch sie kommt beim Deutschunterricht gut voran und schreibt in den zweiwöchentlichen Tests immer Einsen oder Zweien. In der Schule hat sie Zahnräder gebaut. 
 
 
 
 
Dank des kühlen Wetters haben sie als Geschwister viel draußen gespielt. Als "Freundinnen" erleben sie viele Abenteuer wenn sie gegen die "Pupshasen" und "Schageldabagis" kämpfen. 
Außerdem haben sie mehrmals mit geholfen Essenspakete für Flüchtlinge zu packen. 
 
 
 
In der Advents- und Weihnachtszeit hatten wir Freunde da zum Plätzchen backen und zum Weihnachten feiern. Wir haben gebastelt, gemalt, uns über viele Pakete aus Deutschland gefreut und sind an besonders schöne Plätze in Siem Reap gegangen. In der Gemeinde haben Zoe und Mia beim Weihnachtsprogramm mitgewirkt und bei der Weihnachts-Tuk-Tuk-Parade haben wir tolle Tuk-Tuks bewundert. 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zu Heiligabend selbst haben wir am Nachmittag als Deutsche gemeinsam Plätzchen gegessen, Punsch getrunken und Weihnachtslieder gesungen. Am Abend haben wir dann mit Teamkollegen und Freunden bei uns im Hof gegrillt. 
 
 
 
Guten Freunden haben wir zu Weihnachten einen gemeinsamen Besuch im 3D-Museum geschenkt und haben tolle Bilder zusammen gemacht.  
 
 
 
 
 
Da es so angenehm kühl war, sind wir mit Freunden zu einem Wasserfall gewandert und haben Tempel aus der Angkor Wat-Zeit besucht, die etwas weiter weg sind. Bei einer Veranstaltung in Siem Reap konnten die Kinder das Töpfern auf der Scheibe ausprobieren. Natürlich waren auch immer wieder Freunde da. 
 
 
 
 
 
 
 
 



Durch den Krieg mit Thailand konnten wir nicht wie geplant für ein paar Tage an die thailändische Grenze fahren. Stattdessen sind wir zu einem großen Wasserfall, 90 Minuten entfernt von Siem Reap gefahren, haben dort in der Nähe für eine Nacht gezeltet und sind dann weiter gefahren zu einem Projekt, welches den Regenwald schützt. Dort haben wir in einem Baumhaus, 9m über dem Boden, geschlafen, sind durch den Wald spazieren gegangen und haben Tiere beobachtet. Zum Abschluss sind wir auf dem Heimweg noch bei einem alten Tempel aus der Angkor Wat-Zeit vorbei gefahren.

 
 
 
 
 
 
Es war ein abenteuerlicher Trip, aber leider nicht sehr erholsam für Mama und Papa, die unbedingt eine Pause brauchten. Deshalb waren wir sehr dankbar, dass zwischen Kambodscha und Thailand eine Waffenruhe vereinbart wurde und wir über Neujahr doch noch sehr spontan für ein paar Tage in die Nähe der Region fahren konnten, wo wir ursprünglich hinfahren wollten. Die Bilder davon zeigen wir euch dann im nächsten Blogeintrag...
 

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