Im April wurde in Kambodscha kambodschanisches Neujahr gefeiert. In Siem Reap war es ein riesiges Volksfest. Die ganze Stadt und Teile Angkor Wats waren wunderschön dekoriert und es fanden überall Wasserschlachten statt. Natürlich haben wir auch zu Hause und in der Elterngruppe Wasserschlachten gemacht und Zoe und Mia haben in der Schule traditionelle kambodschanische Spiele gespielt.
Und dann haben wir natürlich auch Ostern gefeiert. Das traditionelle
Ostereiersuchen in Angkor Wat durfte nicht fehlen. Wochenlang haben wir
Frühlings- und Osterdekoration gebastelt. Auch in der Elterngruppe haben
wir Ostereier gesucht.
Da die Mädels zwei Wochen Khmer Neujahr-Ferien hatten, haben wir die
Chance genutzt der Hitze zu entfliehen und haben anlässlich Mamas
40. Geburtstag Bali in Indonesien besucht und es sehr genossen. Unser erster
Stopp war Ubud, die älteste Stadt Balis. Unser Gästehaus dort hatte eine
sehr besondere Architektur.
Nach zwei Nächten dort sind wir weitergereist über Reisplantagen im Gebirge und
Wasserfällen zu einem Vulkan. Unser Gästehaus hatte einen Pool, der aus
einer heißen Quelle gespeist wurde. Wir haben ein Lavafeld besucht und
sind nachts auf den Vulkan gewandert, um den Sonnenaufgang zu genießen.
Danach sind wir weiter gefahren an die Strände rund um das Örtchen Amed. Vor der dortigen Küste
gibt es einige Korallenriffe. Wir in der Woche, wo wir dort waren, jeden Tag
schnorcheln gegangen, haben einen gesunkenen Tempel und ein gesunkenes
Schiff betrachtet, Wasserschildkröten bestaunt und natürlich viele bunte
Fische und Korallen. Die Strände waren voller schwarzer Vulkansand.
Und dann ging es die letzten drei Nächte nach Kuta an den Strand, wo es
vor Touristen wimmelt und viele Leute surfen lernen. Wir haben das
Stadtleben genossen und sind zweimal zu McDonalds gegangen. 😋
Gut erholt haben wir uns wieder auf zu Hause gefreut und am Flughafen in Singapur beim Umsteigen noch kurz Safari gespielt.
Lena wird immer besser darin ohne Windel das Haus zu verlassen und
Bescheid zu sagen, wenn sie die Toilette braucht. Sie bringt uns zum
Lachen, wenn sie sagt: "Ich seh nicht was!" (Ich sehe nichts!) Sie packt nun unzählige Tüten
und Rucksäcke mit allen möglichen Sachen, holt sich Handtücher aus dem
Schrank und wickelt ihre Puppen und Kuscheltiere darin ein. Sie kann nun
selbst ihre Unterhose und Hose an- und ausziehen.
Mia ist nun ungefährt so alt wie Papa, als er aufgehört hat mit
Daumenlutschen. Das hat sie motiviert das Thema wieder anzugehen. Es
fällt ihr sehr schwer den Daumen aufzugeben und wir beten jeden Abend,
dass Gott ihr hilft mit Daumenlutschen aufhören zu wollen und es auch zu
schaffen. Als sie gesehen hat, welch tollen Sachen Zoe im Malunterricht
gemalt hat, wollte sie auch anfangen und geht nun jeden Woche fröhlich hin.
Ihre Lehrerin lobt ihre Lernfortschritte. Vor allem lesen kann sie für ihr Alter schon
sehr gut und geht nun immer wieder mit ein paar anderen aus ihrer 1. Klasse in die 2. Klasse, um mit
ihnen zu lesen.
Zoe geht weiterhin mit Begeisterung zum Gymnastikunterricht und übt fleißig
um Spagat, Rad und Handstand zu schaffen. In der Schule hat sie aus
Müll ein Auto mit Antrieb gebaut.
Auch im Mai gibt es in Kambodscha wieder ein paar Feiertage. Wir werden
sicher viel erleben, dann jedoch hoffentlich mit kühleren Temperaturen, denn die Regenzeit ist nun langsam am Start...

















































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