Wir freuen uns sehr, dass wir nun endlich zu fünft sind, aber erst einmal erzählen wir, wie der Monat begonnen hat...
Mia hatte gemischte Gefühle was den Kindergarten anging. Einerseits freute sie sich darauf auf dem tollen Spielplatz zu spielen, andererseits wusste sie nicht, ob sie es schaffte ohne Mama oder Papa dort zu bleiben. Doch schon am ersten Tag fühlte sie sich so wohl, dass Papa gehen konnte als sie mit ihren Erzieherinnen auf den Spielplatz ging. Eine Stunde später holte er eine glückliche Mia wieder ab. Jeden Tag konnte Papa etwas eher gehen und am 4.Tag ging sie schon ganz allein. Sie fühlt sich total wohl und wird von vielen Kindern geliebt. Manche kommen sogar in die Gaderobe, um sie zu umarmen, wenn sie ankommt. Das tut ihrem Selbstbewusstsein total gut. Seitdem sie in den Kindergarten geht, ist sie deutlich weniger schüchtern als vorher.
Am 30. September hat Mia gelernt Fahrrad zu fahren. Sie brauchte dazu keine
Stützräder und auch kaum Hilfe von Papa. Da sie eine begeisterte Laufradfahrerin war, ging es super schnell. Trotzdem haben
wir total gestaunt.
Sie wurde von einer Freundin aus der Gemeinde zum Kindergeburtstag eingeladen...
...und erstaunte uns bei Arztbesuchen wie mutig und fröhlich sie die Situation meistert.
Sie sagt immer wieder lustige Sachen wie: "Ich bin eine Turnhallerin."
(Turnlehrerin), oder: "Der Junge hat mich ganz schön auf die Nerven
gebracht." (genervt)
Unser Leben in Kambodscha bleibt ihr präsent. Sie sagte zu Papa: "Warum hat in Kambodscha niemand Geschirrspüler? Das verstehe ich
nicht..." und zu Oma: "Wenn wir in Kambodscha sind, werden wir euch
vermissen."
Auch Zoe geht ganz souverän jeden Tag in die Schule und fühlt sich wohl.
Daran, dass sie abends sehr lange braucht um einzuschlafen, sehen wir,
dass es trotzdem ein großer Kraftakt für sie ist. Im September konnte
sie jeden Tag mit ihrem Cousin und ihrer Cousine in die Schule und
wieder heim laufen. Die Gemeinschaft mit ihnen unterwegs genießt sie
sehr. Es werden Schnecken gerettet, Feuerkäfer gefangen und Kastanien
gesammelt. In der Schule sitzt sie ganz hinten neben einen Mädchen, dass
Leni heißt.
Mit der Schule haben wir nun vereinbart, dass sie Montag, Dienstag und
Freitag am Unterricht teilnimmt, am Mittwoch und Donnerstag unterrichten
wir sie zu Hause nach dem englischen Programm ihrer Schule in
Kambodscha.
So hat sie Mama gemalt:
Als Mia und Papa beim Kindergeburtstag waren, machten Mama und Zoe einen Ausflug in die Natur.
Mit ihrer Cousine hat Zoe ein sehr leckeres Essen für uns und unsere Gäste gezaubert.
Im September veranstaltete ihre Schule eine Zirkuswoche mit einer tollen,
abschließenden Show. Zoe war Teil der
Piratendarstellung. Sie hat die Woche sehr genossen und sagte, dass sie
sich wünschen würde, dass jede Woche Zirkuswoche ist.
Eine lustige Situation war, als sie ihre Brille suchte und sie bereits
auf ihrer Nase saß. Wie schön, dass sie sich so schnell daran gewöhnen
konnte.
Auch sie vermisst Kambodscha. Als wir letztens ihre Freundin zum
Geburtstag anriefen, waren alle ihrer Freunde zum feiern bei ihr. Da
wollte sie nicht mit ihnen reden, weil sie sie so vermisste und gerne
mitgefeiert hätte.
Wir haben uns gefreut, dass wir dieses Jahr mit Oma und Opa und der ganzen
Großfamilie Apfelsaft pressen konnten. Das war ein besonderes
Erlebnis - vom Äpfel auflesen, waschen, pressen, Saft kochen und
abfüllen konnten wir alles mitmachen. Noch warm verkauften die Kinder
auf eigene Initiative den Saft vor dem Haus und haben eine ordentliche
Summe Geld eingenommen.
Auch sonst konnten wir so einiges erleben. Wir waren auf dem Feuerwehrfest,...
...machten tolle Familienbilder in der Natur...
...und genossen auch sonst viel Zeit mit Cousins, Cousinen, Omas und Opas oder einfach als Familie in der Natur.
Wir haben viele Leute besucht...
...und konnten beobachten, wie ein Kalb geboren wurde.
Wir haben es sogar noch geschafft, einen Gipsabdruch von Mamas Babybauch
mit einem Handabdruck von Zoe & Mia zu machen.
Auch ein paar Krankheiten gab es zu überstehen.
Mama & Papa konnten alle geplanten Vorträge halten.
Und dann war es endlich soweit: Am 24.9. wurde Lena Marie Groß um 5:33
Uhr geboren. Wie gut, dass Oma so flexibel war und die Nacht bei Zoe
& Mia verbrachte, während Mama und Papa zur Geburt im Krankenhaus
waren. Lena wurde, wie ihre beiden Schwestern, in der Wanne geboren, war
49cm lang und 2960g leicht. Leider wurde nach der Geburt ein niedriger
Blutzuckerspiegel festgestellt. Deshalb wurde sie mit Mama zusammen auf
die Kinderstation verlegt und bekam eine Glukoseinfusion. Deshalb durften
Zoe & Mia sie leider nicht besuchen. Aber Lena entwickelte sich gut
und Mama ging es auch gut und so wurden sie planmäßig nach drei Tagen entlassen.
Leider durften Zoe und Mia am Anfang mit ihrer Schwester nicht
so sehr kuscheln, wie sie eigentlich wollten, weil sie ziemlich stark
erkältet und Zoe auch Bindehautentzündung hatte.
Was wir als Familie im Oktober erlebt haben, berichten wir bald...

























































































