Donnerstag, 24. Februar 2022

Ein neues Jahr...

Unser neues Jahr startete mit einem Wochenende Zelten, bevor die Schule wieder anfing. Unsere Kurzzeitlerin hatte Besuch von ihrem Freund. Gemeinsam fuhren wir mit dem Moped zu einem See, der eine Stunde entfernten ist. Nach einem entspannten Tag schwimmen und SUP-Fahren, fuhren sie zurück nach Siem Reap und wir schliefen eine Nacht im Zelt, dass unter einer überdachten Behausung aufgebaut war. Am nächsten Tag fuhren wir weiter zu einem kleinen, fast ausgetrocknetem Wasserfall. Wir mussten anderthalb Stunden den Berg hochkraxeln, aber es lohnte sich.














Nach dem Mittagessen nahm Danilo Mia auf den Arm und sagte: "Mach noch etwas deine Augen zu, um noch etwas Kraft zu sammeln. Ich möchte dich nämlich beim runterlaufen nicht tragen." Mias Antwort: "Aber ich muss doch deine Hilfe brauchen!" 😄 Sie schlief nicht... aber dann beim Abstieg natürlich auf Papas Armen. 😅

Mia genießt es allein zu Hause zu sein mit Mama oder Papa während Zoe in der Schule ist. Sie hat viele Ideen und spielt auch viel allein. Jeden Tag zieht sie sich als Ballerina an und möchte Ballett tanzen.





Eine typische Grimasse, die sie täglich macht, ist ihre Nase kraus zu ziehen...


Sie hat ihre ersten Blumen gemalt ohne das ihr jemand zeigte wie...


Zoe wird von ihrer Lehrerin gelobt. Sie lernt sehr gerne und macht gute Fortschritte. Wir sind immer wieder erstaunt, wie gut sie schon Englisch lesen kann und nun versucht sie auch immer wieder deutsche Wörter zu lesen.

Sie will nun nicht mehr Köchin, sondern lieber Lehrerin werden.

Wir versuchen nun regelmäßig Inlineskaten zu gehen. Zoe trainiert hart und wird jedes Mal besser.


Im Januar ist das letzte Paket von Hannas Oma angekommen. Sie hatte es kurz vor ihrem Tod abgeschickt.


Ein weiterer Abschied steht bevor. Unsere Teamkollegen ziehen zurück in die Niederlande. Lois und Esmee sind wie große Cousinen für Zoe und Mia. Sie werden sie sehr vermissen.


 
Wie gut, dass sich Zoe & Mia haben und sich meist auch sehr gut verstehen.




Bald läuft unser Jahresticket für Angkor Wat aus. Bis dahin versuchen wir noch so viel wie möglich die Natur dort zu genießen.





Sonntag, 30. Januar 2022

Weihnachtsstress...

Unser Dezember war unglaublich voll. Plötzlich wurden viele Corona-bedingte Einschränkungen aufgehoben. Wir konnten wieder Leute besuchen und nahmen an vielen Weihnachtsfeiern teil.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mitte Dezember fuhren wir spontan als Familie zu einem Physiotherapieeinsatz zu Freunden in den Norden Kambodschas vier Stunden von Siem Reap entfernt. Auch Zoe und Mia hatten eine tolle Zeit.
 
 
Zoe und Mia lieben es weiterhin auszumalen. Wo immer wir hingehen nehmen wir Buntstifte und Ausmalbilder mit. Oft findet sich fröhliche Mitmaler.
 

 
Mia hat den jährlichen Zahnarztbesuch mit Bravour gemeistert und war mit Mama viel unterwegs zum Physiotherapie machen und um Leute zu besuchen. Sie macht nun Selbstgespräche in Englisch und denkt sich Lieder aus. Als sie eine Tages in den Spiegel schaute, sagte sie: "Meine Augen sehen aus wie Murmeln." Sie schaute am 24. Dezember nach dem Aufstehen auf Zoes Uhr und sah, dass beide Zeiger nahe bei der 7 standen. Mia: "Die sind bei der seven!" Papa: "Ja, es ist halb 7." Mia rennt mit der Uhr zu Zoe, gibt sie ihr und sagt: "Zoe, es ist halb 7, weil jetzt Weihnachten ist!"
 
 
 
Zoe hat total viele Weihnachtssachen in der Schule gebastelt und sie haben sogar ein Weihnachtsprogramm auf die Beine gestellt, dass die Eltern online ansehen konnten. Zoe war mit Feuereifer bei den Vorbereitungen dabei und hat den Auftritt genossen. Bei so etwas ist sie überhaupt nicht schüchtern.






Zoe und Mia stritten sich im Dezember viel, hatten aber auch viele tolle Zeiten zusammen.




Kurz vor Weihnachten erlebten wir gemeinsam mit ein paar Freunden den Sonnenaufgang in Angkor Wat.







Heiligabend feierten wir zu Hause mit unserer niederländischen Kurzzeitmitarbeiterin Evelien.


Da wir ganz kurzfristig das Auto unserer Freunde noch bis ins neue Jahr benutzen durften, fuhren wir in den Nordosten und Osten Kambodschas, um ein paar Tage Urlaub zu machen, verbanden es aber auch mit einem Physiotherapieeinsatz.



















Wir genossen die wunderschöne Natur. Leider war es 24 Stunden am Tag sehr windig, was das Leben ziemlich anstrengend machte, da alles draußen stattfand. Zoe und Mia stritten sich sehr viel und Zoe wünschte sich, dass ihre Freunde da wären, da sie andere Kinder sah, die mit befreundeten Familien gemeinsam Urlaub machten. Mia wurde zu allem Überfluss noch von einem Hund gebissen. Gott sei Dank war die Wunde nicht sehr tief.
Deshalb waren wir froh Anfang Januar wieder zurück in Siem Reap zu sein...
 
Was wir im Januar erlebt haben, erzählen wir euch bald. 😊