Dezember ist ein schöner Monat in Kambodscha. Es ist angenehm kühl,
überall weihnachtet es und Zoe und Mia haben drei Wochen Schulferien.
Lena hat unglaublich viele "Hütten" für sich und ihre Kuscheltiere gebaut. Tiere aller Art machen sie glücklich.
Mia hat das erste Drittel des Schuljahres gut gemeistert. Nur in Mathe
müssen wir investieren. Mit der deutschen Fernschule hat sie den
Schreibschriftkurs abgeschlossen. Nun muss sie weiterhin Schreibschrift
schreiben, um darin geübter zu werden. Außerdem geht es nun weiter mit deutscher Rechtschreibung im Deutschunterricht. In der Schule hier vor Ort hat sie ein "Riesenrad" gebaut.
Zoe freut sich eine beste Freundin zu haben. Sie heißt Mia. Ihr Papa
kommt aus Norwegen und ihre Mama aus Australien. Auch Zoe hat das erste
Drittel des Schuljahres gut gemeistert und auch sie muss weiterhin
besonders in Mathe investieren. Auch sie kommt beim Deutschunterricht
gut voran und schreibt in den zweiwöchentlichen Tests immer Einsen oder
Zweien. In der Schule hat sie Zahnräder gebaut.
Dank des kühlen Wetters haben sie als Geschwister viel draußen gespielt.
Als "Freundinnen" erleben sie viele Abenteuer wenn sie gegen die
"Pupshasen" und "Schageldabagis" kämpfen.
Außerdem haben sie mehrmals mit geholfen Essenspakete für Flüchtlinge zu packen.
In der Advents- und Weihnachtszeit hatten wir Freunde da zum Plätzchen
backen und zum Weihnachten feiern. Wir haben gebastelt, gemalt, uns über
viele Pakete aus Deutschland gefreut und sind an besonders schöne
Plätze in Siem Reap gegangen. In der Gemeinde haben Zoe und Mia beim
Weihnachtsprogramm mitgewirkt und bei der Weihnachts-Tuk-Tuk-Parade haben
wir tolle Tuk-Tuks bewundert.
Zu Heiligabend selbst haben wir am Nachmittag als
Deutsche gemeinsam Plätzchen gegessen, Punsch getrunken und
Weihnachtslieder gesungen. Am Abend haben wir dann mit Teamkollegen und
Freunden bei uns im Hof gegrillt.
Guten Freunden haben wir zu Weihnachten einen gemeinsamen Besuch im
3D-Museum geschenkt und haben tolle Bilder zusammen gemacht.
Da es so angenehm kühl war, sind wir mit Freunden zu einem Wasserfall
gewandert und haben Tempel aus der Angkor Wat-Zeit besucht, die etwas
weiter weg sind. Bei einer Veranstaltung in Siem Reap konnten die Kinder
das Töpfern auf der Scheibe ausprobieren. Natürlich waren auch immer
wieder Freunde da.
Durch den Krieg mit Thailand konnten wir nicht wie geplant für ein paar Tage an die thailändische Grenze fahren. Stattdessen sind wir zu einem großen Wasserfall, 90 Minuten entfernt von Siem Reap gefahren, haben dort in der Nähe für eine Nacht gezeltet und sind dann weiter gefahren zu einem Projekt, welches den Regenwald schützt. Dort haben wir in einem Baumhaus, 9m über dem Boden, geschlafen, sind durch den Wald spazieren gegangen und haben Tiere beobachtet. Zum Abschluss sind wir auf dem Heimweg noch bei einem alten Tempel aus der Angkor Wat-Zeit vorbei gefahren.
Es war ein abenteuerlicher Trip, aber leider nicht sehr erholsam für Mama und Papa, die unbedingt
eine Pause brauchten. Deshalb waren wir sehr dankbar, dass zwischen Kambodscha und Thailand eine
Waffenruhe vereinbart wurde und wir über Neujahr doch noch sehr spontan für ein paar
Tage in die Nähe der Region fahren konnten, wo wir ursprünglich hinfahren wollten. Die Bilder davon zeigen wir euch dann im nächsten Blogeintrag...













































































