Ostern haben wir mit lieben deutschen Freunden in Angkor Wat gefeiert. Am Samstag haben wir mit einer Familie Wikinger Schach gespielt...
...und am Sonntag mit einer anderen Familie Ostereier gesucht.
Auch das traditionelle Backen des Osterlammes durfte nicht fehlen. Wir haben es am Gründonnerstag mit unserem Team genossen.
Da wegen COVID-19 Reisen nicht möglich war, haben wir in Siem Reap, ganz in der Nähe von Angkor Wat, ein paar Tage Urlaub gemacht und konnten direkt vom Gästehaus mit dem Fahrrad los fahren.
So haben wir fast jeden Tag in Angkor Wat verbracht und die Natur und entspannte Familienzeit sehr genossen.
Mia ist traurig, dass wegen Corona alle Spielplätze geschlossen sind und
will jeden Tag dafür beten, dass sie wieder öffnen. Als es ihr auf dem Fahrradsitz zu heiß wurde, sprach sie ihr erstes Gebet aus
Eigeninitiative, dass die Sonne hinter den Wolken verschwindet. 🙏😊
Mia ist bei Zoes Unterricht zu Hause immer dabei und beginnt mit der Schere zu schneiden.
Außerdem beginnt sie erste Worte Englisch zu reden und singt "Rain, rain
go away...", obwohl wir uns in der heißen Zeit befinden und uns sehnlichst Regen wünschen. 😅
Mia ruft immer wieder Leute mit ihrem Spielhandy an, besonders Claudia,
die zurück in die Schweiz gegangen ist, wird oft angerufen und zum
Pommes essen eingeladen.
Letztens sagte sie: "Der Hase muss jetzt auf dem Sofa sitzen bis der
Hahn weckert" (unser Wecker kräht wie ein Hahn). 😂 Der Hase hat wahrscheinlich
etwas verbotenes getan, denn auch Zoe und sie bekommen hin und wieder eine Auszeit auf dem Sofa, bis der Wecker klingelt.
Zoe trifft sich regelmäßig mit ihrer Kindergartengruppe und ihrer
Erzieherin online. Leider war sie immer zu schüchtern zum reden. Seit wir
gemeinsam dafür beteten, dass sie Mut hat beim Treffen auch etwas zu sagen, redet sie wie
ein Wasserfall. 🙏💪😊
Zoe bekommt wöchentlich viele tolle
Aufgaben von ihrer Erzieherin. Besonders das Basteln genießt sie, aber
auch im Lesen und Schreiben geht es voran.
Als in Siem Reap drei Stadtteile in den Lockdown gingen, konnte sie ihre
Freundinnen zwei Wochen nicht sehen. Dadurch ist eine Freundschaft
zu einem Mädchen aus ihrem Kindergarten entstanden, die - wie wir - auch "in Freiheit" leben durften. Sie ist die Tochter von Zoes Gruppenleiterin im Kindergarten.
Mit Duplo baute sie nach, dass die Duplo-Familie Essen von einem Restaurant geliefert bekam.
Bei dem glücklichen Wiedersehen mit ihrer Freundin nach dem Lockdown,
haben sie gleich einmal eine Straßensperre in unserem Hof errichtet. Diesmal
waren sie aber die Polizisten, die bestimmen durften, wer rein und raus darf. 😄
Zoe & Mia sind froh sich gemeinsam zu haben, auch wenn oft die Fetzen fliegen und Tränen fließen.
Leider musste sich Zoe auch im April wieder von vier guten Freunden
verabschieden. 😔 Wir hoffen aber, dass sie bald wieder nach Siem Reap
zurückkehren können.




















































