Nach der sehr anstrengenden Zeit im März beschlossen wir, die Flucht nach vorn anzutreten und fuhren in den Schulferien im April für neun Tage in den Urlaub. An manchen Tagen war es Hanna sehr schlecht, aber wenigstens mussten wir uns nicht um den Haushalt kümmern und selbst kochen. Hanna hatte auch viel mehr Appettit als zu Hause. Die wunderschöne Natur und besondere Familienzeiten waren Balsam für die Seele. Erst waren wir für vier Nächte in Kampot und dann noch vier Nächte auf einer Insel, wo wir auch Freunde trafen und Zeit mit ihnen verbrachten.
Mia kann nun ein 100 Teile-Puzzle allein machen. In Kampot hat sie ihre Schwimmhilfe ausgezogen, ist in den Fluss gerutscht und losgeschwommen. Sie ist bereits in Siem Reap ohne Schwimmhilfe durch Pools geschwommen, aber der Fluss, war dann nochmal ein großer Schritt, mit dem trüben Wasser, den Wellen und keinen Beckenrand, der jederzeit schnell erreichbar ist...
Sie liebt folgendes Rollenspiel und möchte es jeden Tag spielen: Sie ist
eine kranke Lehrerin und schläft. Man
kommt zu ihr zu Besuch während sie schläft und wenn man sich überlegt
wieder zu gehen, wacht sie plötzloch auf und stahlt einen an.
Auch sonst
denkt sie sich verschiedene Rollenspiele aus und weist einem eine Rolle
inklusive Text zu.
Zoe hat ihren 4. und 5. Zahn verloren (obere Schneidezähne).
Zoe & Mia genießen es weiterhin viel Zeit mit Papa zu verbringen, wenn Mama sich nachmittags ausruhen muss. Sie freuen sich beide riesig auf das Baby. Jeden Abend wird der Bauch geküsst und das Baby bekommt gesagt, wie lieb sie es haben und dass sie sich darauf freuen, wenn es geboren ist.
Als wir aus dem Urlaub zurückkamen, waren Khmer Neujahr-Feiertage. Das
erste Mal seit vor Corona, war mal wieder richtig viel los in Siem Reap. Es gab
Konzerte, Bootsfahrten, Essensbuden und Wasserschlachten.
Parallel dazu haben wir Ostern gefeiert. Am Karfreitag haben wir mit unseren deutschen Freunden gepicknickt.
Am Ostersonntag waren wir zum Brunch und anschließendem Ostergottesdienst eingeladen.
Weil uns der Urlaub so gut getan hat, Hanna im Wasser die Übelkeit nicht spürt, es total heiß war und wir das Auto unserer koreanischen Freunde
benutzen dürfen, beschlossen wir an einem Samstag mit unserer
Kurzzeitlerin Evelien zu einem Wasserfall zu fahren, der 1,5 Stunden von Siem
Reap entfernt ist.
Eine Woche später sind wir wieder mit Evelien und zwei anderen deutschen Kurzzeitlern zu einem See gefahren,
der eine Stunde entfernt von Siem Reap liegt. Auch dort hatten wir eine sehr
erholsame Zeit und haben Kraft getankt für die nächste Woche Übelkeit
(Hanna) und viel zu Hause sein.
Nun hoffen wir auf kühlere Temperaturen im Mai und dass es Hanna Schritt für Schritt besser geht.


































































