Mittwoch, 30. Dezember 2020

Kindergartenstart

Wir waren sehr überrascht, als wir Ende Oktober erfuhren, dass Zoe am 3. November mit dem Kindergarten starten darf. Sie hat sich riesig gefreut und obwohl sie bei der Ankunft kurz überwältigt war, hat sie Papa dann gehen lassen und sich schnell freudig in die Gruppe und Aktivitäten integriert. Als Mama sie dann schon um 12:20 Uhr abholte, ärgerte sie sich sehr. Sie wollte wie alle anderen gleich bis 14:30 Uhr bleiben. Seitdem geht sie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 14:30 Uhr in den Kindergarten. Insgesamt hat sie nur einmal geweint als Papa sie hingebracht hat und bei diesem einen Mal wusste sie hinterher auch nicht so richtig was los war.







Ende November hat sie am Crosslauf teilgenommen.
 
 

Nach einem Kindergartentag ist sie immer sehr müde. Sie möchte dann einfach etwas Süßes essen und Hörspiel hören. Ab 16:30 Uhr kommt ihre Energie dann zurück. Dann machen wir oft etwas Sport, damit sie noch etwas Bewegung bekommt. Nach dem Kindergarten noch Kinder einladen oder Leute besuchen schafft Zoe nicht. In den Tagen, wo sie zu Hause ist und nach der Schule gibt es nun deutlich weniger Streit mit Mia.


Nun ist Mia also drei Vormittage in der Woche allein zu Hause. Sie genießt die Ruhe sichtlich und spielt oft selig allein.
 
 
Sie hat lustige Ideen. Immer wieder finden wir Dinge an interessanten Orten. 


Wie ihre Schwester tanzt auch Mia sehr gerne. Zoe zeigt ihr immer wieder einmal ein paar Sachen aus ihrem Ballettunterricht. Sie kann nun ein Plié machen.
Wenn sie ins Bett geht, legt sie sich immer auf ihr Kissen und sagt "Ich lieg hier".
Sie liebt es mit Knetmasse zu spielen. Sie formt meist viele Würste. Letztens stach sie mit einer Austechform ein Mädchen aus, legte eine "Knetmassendecke" darüber und machte Schnarchgeräusch.
Sie hört geduldig zu, wenn Mama das Buch "Der Esel Benjamin" vorliest.
Der 28. November war ein großer Tag für uns: Sie sagte das erste Mal "Zoe" zu Zoe statt "Gaga". Sowieso nimmt sie gerade täglich neue Wörter in ihrem Sprachschatz auf.


Zoe kann sich nun ihr T-Shirt und Kleid ausziehen. Sie malt total gerne und viel aus.


Sie freut sich, dass sie weiterhin einmal pro Woche zu ihrem geliebten Ballett gehen kann, denn es findet Donnerstag statt. Da geht sie nicht in den Kindergarten.


Wir bekamen Eicheln, Bucheckern und Kastanien geschickt. Die Mädels untersuchten, wie sie innen aussahen. Außerdem bastelten wir damit.




Da Mia oft so zappelig ist und nicht lange stillsitzen kann, singen wir oft das Lied vom tanzenden Hampelmann. Irgendwann bastelten wir einen Hampelmann und eine Hampelfrau, damit die beiden wissen was das überhaupt ist.


Zoe liebt es gerade zu spielen, dass sie Mia ins Bett bringt. Dann sitzt sie neben Mia und "liest" ihr ein Buch vor. Je nach Verfassung genießt Mia das auch mehr oder weniger und bleibt dementsprechend lange liegen.


Im November waren wir zweimal Minigolf spielen. Das zweite Mal hat Zoe schon super mitgemacht.
 
 


Außerdem waren wir zweimal am 30 Minuten entfernten Stausee zum Pickicken und Marshmallows im Feuer grillen.



Auch Fahrradtouren machen steht gerade hoch im Kurs. Die Temperaturen sind angenehm kühl und die Natur ist wunderschön.


Wir sind heilfroh, das der Novemberblog noch vor Ende des Jahres fertig geworden ist. Viel ist passiert im Dezember. Was, das erfahrt ihr hoffentlich bald im nächsten Beitrag.

Donnerstag, 19. November 2020

Warten und feiern

Anfang Oktober reichten wir alle Dokumente ein, um Zoe für den Kindergarten anzumelden. Leider musste auch das Bildungsministerium zustimmen, dass sie anfangen darf. Es war ein langer Prozess, doch ganz plötzlich bekamen wir die Erlaubnis, dass Zoe Anfang November beginnen darf. Im nächsten Blog senden wir euch Bilder vom ersten Kindergartentag.
 
Bei der Anmeldung von Zoe für den Kindergarten...

...inklusive dem Besuch des tollen Spielplatzes.
 
Währenddessen haben wir im Oktober aber auch viel erlebt.

Wir haben Freunde besucht und zu uns eingeladen...





 
...und die letzten Tage mit beiden Kindern zu Hause viel Zeit zusammen genossen.


Die Gänse der Nachbarn

Babyfrösche gefangen und beobachtet



 
Ende des Monats wurde in Kambodscha das Wasserfest gefeiert. Während den freien Tagen haben wir unter anderem einen Ausflug zu einem Wasserfall gemacht. Es war sehr anstrengend zwei Stunden hinzufahren und dann noch einmal 1,5-2 Stunden den Berg hochzukraxeln, aber die Anstrengung hat sich gelohnt.







 
Rückzu schafften wir den Weg mit Müh und Not, aber die tollen Erinnerungen überdauern den Muskelkater und die Erschöpfung.

Das Hauptereignis im Oktober war allerdings Mias zweiter Geburtstag. 
 

 
Wegen Krankheit von einigen Freunden, hatten wir einige kleine Feiern über mehrere Tage verteilt.
 






Nun ist Mia schon zwei Jahre alt. 
 

Wir lachen viel über all die lustigen Sachen, die sie immer wieder sagt. Letztens sprang sie auf dem Sofa und als sie müde wurde, legte sie sich hin und sagte: "tot". Sie liebt es beim Uno spielen auf Papas Schoss zu sitzen und für ihn "Unau" zu sagen. Sie kann nun "Hallo" statt "Haua" sagen und hat auch schon einmal bis acht gezählt. Wenn sie etwas Schickes anzieht, sagt sie: "hubsch" (hübsch). Nach dem duschen robbt sie oft noch nass über den Fließenfußboden, macht "sss" und spielt, dass sie als Schlange Zoe beißt.
Am liebsten möchte sie den ganzen Tag deutsche Kinderlieder von YouTube anhören und liebt besonders "Ene mene miste" oder das Lied vom Hampelmann. Da Zoe stundenlang Hörspiele hört, haben wir manchmal zwei verschiedene Dinge gleichzeitig am Laufen in unserer kleinen Küche. Als Erwachsener empfindet man das als Reizüberflutung, doch die beiden sind glücklich.
Endlich ist auch der zweite Backenzahn durchgebrochen. Nun warten wir alle sehnsüchtig, dass die unteren zwei Zähne auch bald raus kommen, damit das Sabbern und exzessive Daumenlutschen endlich aufhören. 
 
 
Wie ihre Schwester beginnt Mia sich nun auch langsam fürs puzzeln zu interessieren. Letztens hat sie 12 Zwei-Teile-Puzzel zusammengesetzt. 
Nun kann sie auch schon tolle Türme und mit Duplo bauen.


 
Der dunkle Abendhimmel bereitet ihr gerade Angst und im Bett möchte sie nun auch, wie alle anderen Familienmitglieder, auf einem Kissen liegen.
 

Zoe sagt gerade jeden Abend zu Danilo beim ins Bett bringen: "Ich hab dich lieb wie bis nach Amerika und wieder zurück." (Ihr guter Freund ist im Februar mit seiner Familie zurück in die USA gezogen und sie weiß, dass das ganz weit weg ist.)
Als wir über das Thema "Wann wir uns geliebt fühlen" redeten, sagte Zoe, dass sie sich von uns geliebt fühlt, wenn wir sie umarmen oder sie loben. Von ihrer Balletlehrerin fühlt sie sich geliebt, wenn die Lehrerin mit ihr zusammen tanzt.
 

Letztens stand sie im Supermarkt vor einem kleinen Tempel bei dem den Geistern Opfer gebracht werden und sagte ganz entsetzt: "Die glauben hier nicht an Jesus!"
Ein anderes Mal sagte sie ganz traurig: "Mia ist hübscher als ich!" Das war eine gute Möglichkeit darüber zu reden, dass wir oft solche Lügen glauben wollen, ihnen aber keinen Raum in unseren Gedanken geben dürfen, denn es sind Lügen.
 

Oft fragt Zoe nun, was sie uns noch helfen kann und sieht auch manchmal die Arbeit, die noch getan werden muss.
Leider streiten Zoe und Mia auch viel (wer die Türe aufmachen darf, Mia spielt und Zoe stört sie, Mia beisst Zoe, ...). Ob es den beiden gut tun wird, dass Zoe bald drei Tage in der Woche in den Kindergarten geht? Wir werden es euch kommenden Monat berichten...